Mit Hilfe zweier Brücken und dem riesigen Pelham Park hat sich City Island vom Rest der Bronx abgekapselt. Und das sehr erfolgreich. Nichts erinnert hier an die tosende Metropole die keine 10 Busminuten entfernt ist. Eine Werft, Fischerboote, Antiquitätenläden und dunkle Kneipen prägen das Bild des idyllischen Fischerdorfes. Wer in City Island einfällt, und Liebhaber toter Meeresbewohner ist, sollte daher unbedingt ein wenig Hunger mitbringen. In den kleinen schnuckeligen Fischrestaurants habe ich Dinge auf den Tisch gezaubert bekommen, die mir heute noch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Beim Schlendern durch die Nebenstrassen kommt die Bildung nicht zu kurz. Im North Wind Undersea Institute sind alte Taucherausrüstung, ein 7 Meter Killerwal, halbe Kutter und ne Menge Kunst am Fisch zu sehen. Das Cityisland Museum, leider nur Sonntags geöffnet, beleuchtet die Geschichte der Insel und bietet ein paar der spärlichen Informationen über Hart Island.
Die für mich schönste Attraktion der Insel ist leider am 23. Juli 2004 unwiederbringlich verschwunden. An diesem Tag sarb Roger Roberge, Inhaber von Mooncurser Records - dem wundevollsten Plattenladen der Welt!

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