Das Schicksal hat es nicht besonders gut mit Red Hook gemeint. Erst brach fast die komplette Hafenindustrie zusammen, dann wurde die Gegend durch den Bau des Brooklyn Queens Expressway`s von Brooklyn isoliert. Der tiefe Fall war vorprogrammiert und daran hat sich besonders im Süden bis heute nicht viel geändert. Spätestens in Red Hook wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Der Normalbesucher schlägt die Hände über den Kopf und will einfach nur weg, während bei mir sämtliche Entdeckerinstinkte erwachen. Auch wenn Buch und Songtitel wie "Horror at Red Hook" anderes versprechen, runtergekommen mag die Gegend sein aber als gefährlich empfinde ich sie nicht. In den alten Gebäuden hab ich immer wieder Künstler und Studenten getroffen, die Red Hook ebenfalls für ein nettes Plätzchen halten.
That`s New York: Nur 4 Jahre nachdem ich diese Zeilen schrieb, ist nichts mehr wie es war. 2006 legt die Queen Mary 2 in Red Hook an und es finden sich jede Menge Leute, die gern hier leben möchten.

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