Nach dem überwältigenden Manhattan Panorama, wirkt St. George sicher wie ein Schock. Nutzt aber alles nix, wer Staten Island besuchen will muß da durch, es sei denn er benutzt die Verrazano Bridge. Möge die Wahl des Fortbewegungsmittels beginnen.
Die Staten Island Railroad ist da mit Abstand am schnellsten, wenn sie erst mal da ist. Und genau darin liegt das Problem. Meistens fährt das Teil nur einmal pro Stunde, im Berufsverkehr auch schon mal jede Halbe. Die Zwischenhalte liegen irgendwo fern der Zivilisation, sodas am Ende nur zwei positive Punkte übrig bleiben. Es gibt einen genauen Abfahrtsplan und der ganze Spass kostet keinen Cent.
Mit dem Bus sieht es da schon besser aus. Der kostet zwar die obligatorischen $2,00, doch damit ist jeder Punkt der Insel erreichbar. Naja, ein Haken muß ja noch kommen. Fast an jeder Laterne ist eine Haltestelle eingerichtet. Au man, das kostet Zeit und Nerven. Es kam auch schon mal vor, daß der Bus gar nicht angehalten hat als ich draußenstand. Ein Fahrrad wäre perfekt, aber woher nehmen wenn nicht...ach nee.
Ach und noch etwas Wichtiges. Die Manhattan Hektik könnt ihr gleich auf der Fähre über Bord werfen. Auf Staten Island wird Ruhe und Ausdauer benötigt, denn wirklich schnell geht hier nichts. Auch wenn das jetzt alles ziemlich abenteuerlich klingt, eine Tagestour nach Staten Island lohnt sich.

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